Pressemitteilungen

() HOP – Hannover ohne Plastik lautet der Slogan der Initiative. Dabei geht es in erster Linie um die Vermeidung von Einwegplastik überall dort, wo es unnötig ist! Getragen wird die Idee von vielen Unternehmen aus Hannover und aus der Region.

Kunststoffmüll im Hafen. Quelle: IfBB

() Marine Litter stellt eine „schleichende“ Umweltverschmutzung dar: Jährlich gelangen etwa 10 Millionen Tonnen Abfälle in die Meere, davon sind ca. 70 % Kunststoffe. Wie kann man diese Umweltverschmutzung wirksam reduzieren? Können abbaubare Biokunststoffe ein Teil der Lösung sein?
Wissenschaftler*innen am IfBB – Institut für Biokunststoffe und Bioverbundwerkstoffe der Hochschule Hannover entwickeln nun in einem Forschungsverbund biobasierte Kunststoffe, die sich unter marinen Bedingungen rückstandfrei abbauen sollen und erforschen systematisch ihre Abbaubarkeit.

Plastikkanister am Strand, Quelle: IfBB

() Miriam Heß, Lea Timmermann und Gesche Ulffers vom Alexander-von-Humboldt-Gymnasium in Hamburg konnten sich im „Jugend forscht“-Regionalwettbewerb Hamburg Elbe gegen 24 Konkurrenten durchsetzen und gewannen mit ihrem Forschungsbeitrag zum Thema Mikroplastik den ersten Platz im Fachgebiet Chemie. Unterstützt wurden sie bei ihren Untersuchungen vom IfBB - Institut für Biokunststoffe und Bioverbundwerkstoffe und vom Institut für Verfahrenstechnik, Energietechnik und Klimaschutz (IVEK), beide ansässig an der Hochschule Hannover (HsH).

Quelle: VolkswagenStiftung

() Wie verändern Kunststoffe unser Leben? Können Biokunststoffe helfen, um das Problem der Umweltverschmutzung durch Kunststoffe zu lösen? IfBB-Leiterin Prof. Andrea Siebert-Raths war am vergangenen Freitag bei der 7. Herrenhausen Science Movie Night - Film trifft Wissenschaft – „Plastic Planet“ auf dem Podium zu Gast und klärte über Chancen und Möglichkeiten von Biokunststoffen auf. Über 380 Gäste begeisterten sich für das Thema und diskutierten am Ende lebhaft mit.

() Welches Potenzial bieten Reststoffe für den Einsatz in Bioverbundwerkstoffen? Wie entwickelt sich der Biokunststoffmarkt weiter? Und welche Chancen bietet die Plasmafunktionalisierung für die Verbesserung der Materialeigenschaften von Biowerkstoffen? Diese Themen präsentiert das IfBB auf der diesjährigen European Bioplastics Conference am 4. und 5. Dezember in Berlin.

Quelle: fotomanufaktur/Nicole Schnittfincke

() Die faire Computermaus aus Biowerkstoff ist bis Anfang Januar 2019 im Quartier Zukunft der Deutschen Bank in Berlin ausgestellt. Als gemeinsames Projekt vom IfBB und Nager IT e. V. zeigt die Computermaus, wie faire Produktionsbedingungen und nachhaltige Werkstoffe kombiniert werden können, um eine umweltfreundliche Alternative zu herkömmlichen Produkten zu bieten. Das Projekt zählt zu den innovativen Preisträgern des Wettbewerbs „Ausgezeichnete Ort im Land der Ideen“ 2018.

Quelle: SDTB / Foto: C. Kirchner

() Passend zum Tag der Deutschen Einheit am 3. Oktober zeigt das Deutsche Technikmuseum in Berlin in seiner Ausstellung einen vom IfBB entwickelten Ballonclip aus bioabbaubarem Kunststoff als Objekt des Monats Oktober.

BioMat_LCA-Projektlogo. Quelle: IfBB
Quelle: IfBB

() Wie werden Werkstoffdaten im Produktentwicklungsprozess genutzt? Welche Fallstricke gibt es beim Erstellen und Verstehen von Ökobilanzen? Kann ich Daten zu Biowerkstoffen trauen? Kann es sein, dass ich die ökologischen Kennzahlen meines Produkts falsch interpretiere? Sind Biowerkstoffe besser und was sind die ökologisch günstigsten Materialien für mein Produkt? Diese und viele weitere Fragen wurden im Rahmen des „BioMat_LCA-Workshops“ Mitte September in Berlin von den TeilnehmerInnen diskutiert.

Die Preisträger der Hochschule Hannover. Quelle: Deutschland – Land der Ideen/Alexander Demandt

() Mit dem Projekt „Faire Computermaus aus Biowerkstoff“ zählt das IfBB – Institut für Biokunststoffe und Bioverbundwerkstoffe an der Hochschule Hannover zu den fünf innovativen Preisträgern des Wettbewerbs „Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen“ 2018 aus Niedersachsen. Anlässlich eines Empfangs im Gästehaus der Landesregierung in Hannover begrüßte Ministerpräsident Stephan Weil am 13.08.2018 die fünf Preisträger und sprach ihnen für das beispielhafte Engagement und die vorbildlichen Leistungen seine Glückwünsche aus.

Quelle: Deutschland – Land der Ideen/Bernd Brundert

() Das Projekt „Faire Computermaus aus Biowerkstoff“ des IfBB – Institut für Biokunststoffe und Bioverbundwerkstoffe an der Hochschule Hannover in Zusammenarbeit mit dem Verein Nager IT zählt zu den 100 innovativen Preisträgern des Wettbewerbs „Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen“ 2018. Zum Jahresmotto „Welten verbinden – Zusammenhalt stärken“ zeigt das Projekt, wie durch Mut zum Umdenken, nachhaltiges Engagement und gute interdisziplinäre Zusammenarbeit zukunftsweisende Innovationen entstehen können. Die Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ und die Deutsche Bank richten den Innovationswettbewerb seit 13 Jahren gemeinsam aus.