Neue Studienrichtung „Nachhaltige Werkstoffe, Produkte und Prozesse“ an der Hochschule Hannover: Minister Falko Mohrs informiert sich auf der Ideenexpo 26
von Dr. Lisa Mundzeck
(Hannover, 24.06.2026) Was machen wir eigentlich, wenn wir kein Erdöl mehr fördern können, das wir für alle möglichen Produkte, Bauteile und Konstruktionen einsetzen? Wir nutzen nachhaltige Werkstoffe: Naturfasern, Holz, Zucker, Stärke, Pflanzenöle, Algen, Pflanzenreste u.v.m. Zum Start der neuen Studienrichtung „Nachhaltige Werkstoffe, Produkte und Prozesse“ hat sich auch der Niedersächsische Minister für Wissenschaft und Kultur, Falko Mohrs, auf der Ideenexpo über das neue Studienangebot informiert.
Am Stand der Hochschule Hannover (HsH) tauschte er sich am Dienstag mit HsH-Präsident Josef von Helden und Andrea Siebert-Raths, verantwortliche Professorin und Leiterin des IfBB – Institut für Biokunststoffe und Bioverbundwerkstoffe an der HsH, aus.
In der Studienrichtung „Nachhaltige Werkstoffe, Produkte und Prozesse“ im Bachelor-Studiengang Maschinenbau (MAB-NW) an der Fakultät II – Maschinenbau und Bioverfahrenstechnik qualifiziert die HsH Studierende, zukunftsfähige Produkte und Prozesse unter dem Einsatz nachhaltiger Werkstoffe zu konstruieren und zu entwickeln.
Der Fokus liegt auf der Entwicklung kreislauffähiger Materialien, ressourcenschonender Produktion und biobasierter Alternativen zu herkömmlichen Materialien. Im Mittelpunkt: Werkstoffkunde, Kreislaufwirtschaft, Klimaschutz und Konstruktion. Die praxisnahe Ausbildung der Studierenden findet dabei unter anderem auch im hochmodernen Technikum des IfBB - Institut für Biokunststoffe und Bioverbundwerkstoffe, ebenfalls zugehörig zur Fakultät II der HsH, am Standort Ahlem statt.