Unsere Forschungsschwerpunkte sind die Entwicklung, Verarbeitung und industrielle Nutzung von Biokunststoffen und Bioverbundwerkstoffen

Kompetenzbereiche: Materialentwicklung und -prüfung, Prozesstechnik und Verarbeitung, Kreislaufwirtschaft (Recycling und marine Abbaubarkeit von Biowerkstoffen, Nutzung von Reststoffen, Design for Recycling), Nachhaltigkeitsbewertung von Biowerkstoffen und Wissenstransfer.

 

Foto: David Carreno Hansen

Enge Zusammenarbeit mit der Industrie

Entlang der gesamten Prozesskette findet eine intensive Kooperation statt: von der Werkstoff- und Rezepturentwicklung über die Maschinenhersteller bis zu den Biokunststoff verarbeitenden Betrieben, die Prozess- und Produktoptimierung sowie den Anwendern.

 

Foto: David Carreno Hansen

Webinarreihe "Biowerkstoffe im Fokus"

Unter dem Slogan: „Biowerkstoffe im Fokus!“ präsentieren die Materialwissenschaftler des IfBB an der Hochschule Hannover im Rahmen einer Webinarreihe monatlich aktuelle Themen rund um den Einsatz von biobasierten Kunststoffen in der Praxis und geben Hinweise zur Vermeidung von potenziellen Stolpersteinen und Denkfehlern.

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Grafik: IfBB

Biowerkstoffe im Fokus: Biokunststoffe kompakt - Fünf Jahre Forschernachwuchsgruppe. Quelle: IfBB
Quelle: IfBB

() Vom Rohstoff zum zertifizierten Werkstoff und in Produktapplikationen – die Forschernachwuchsgruppe am IfBB – Institut für Biokunststoffe und Bioverbundwerkstoffe kann auf fünf erfolgreiche Jahre Entwicklungsarbeit zurückblicken, die Früchte trägt. Angefangen von der Werkstoffentwicklung über die Anwendung bis zur Ökobilanzierung und Produktkommunikation stellt das Dezember-Webinar die entwickelten Materialien und Innovationen vor.

Quelle: Fraunhofer UMSICHT

() Biobasierte Produkte, insbesondere auch als Verpackungsmaterialien, finden sich immer häufiger in den Verkaufsregalen und damit auch immer häufiger im Abfall. Das stellt unsere Recyclingsysteme vor neue Herausforderungen. Viele Abfall-Entsorger befürchten, dass biobasierte Kunststoffe die etablierten Verwertungswege stören. Dazu gibt es allerdings bisher nur wenige fundierte Untersuchungen. Deshalb hat das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) ein Verbundvorhaben gefördert, das jetzt Empfehlungen für die abfallwirtschaftliche Behandlung von Biokunststoffen vorgelegt hat.

Aktuelle Fakten aus dem Biokunststoffsektor bietet die neue Ausgabe von „Biopolymers – facts and statistics“, Quelle: IfBB
Quelle: IfBB

() Wie lassen sich Biokunststoffprodukte erfolgreich am Markt platzieren? Welche Chancen und Perspektiven bieten abbaubare Biokunststoffe unter marinen Bedingungen? Welchen Ressourcenbedarf haben Biokunststoffe und wie ist es um ihre Nachhaltigkeitsbewertung bestellt? Wie entwickelt sich der Biokunststoffmarkt weiter? Diese Themen präsentiert das IfBB auf der diesjährigen European Bioplastics Conference vom 28.-29. November in Berlin.

Dr. Froese, BMEL, Abschlussveranstaltung "Verarbeitung von Biokunststoffen", Quelle: IfBB
Quelle: IfBB

() Ministerium und Projektträger diskutierten gemeinsam mit Materialherstellern, Distributoren und den Verbundpartnern die umfangreichen Projektergebnisse. Fünf Jahre „Verarbeitung von Biokunststoffen“, immer mit dem Blick auf die Fragestellungen aus der Praxis, haben umfassende Daten hervorgebracht. Diese sind in öffentlichen Datenbanken zusammengeführt und stehen Verarbeitern kostenlos zur Verfügung.

() Das IfBB unterstützt das neu erschienene Positionspapier der Ellen MacArthur Foundation, das diverse unterschiedliche Organisationen unterzeichnet haben.

 

() IfBB-Science Slammer Simon McGowan ist wieder bundesweit in Sachen Biokunststoffe unterwegs:
Heute Abend tritt er beim 2. Science Slam der Bundeszentrale für politische Bildung in Bonn an, am 20. Dezember ist er beim Science Slam im Planetarium in Berlin dabei.
Mit seinem Beitrag "Pimp my Bioplast" zeigt er den Zuschauern, was Biokunststoffe ausmachen und welche Chancen und Vorteile sie bieten.
Bei der Kinderakademie in Bergen referiert er am 17. Januar 2018 außerdem zum Thema: "Warum ist eigentlich Plastik in Mamas Duschgel und wieso finden Fische das doof?"

Biowerkstoffe im Fokus: Projekt 'SeaArt' - Bioabbaubare künstliche Seegraswiesen
Quelle: IfBB

() Seegraswiesen sind derzeit stark gefährdet und vom Rückgang bedroht. Dabei handelt es sich nicht nur um bedeutende Ökosysteme der Meere – Seegras dient gleichzeitig dem Küstenschutz und sorgt u.a. für eine Wellendämpfung und Sedimentstabilisierung. Wie bioabbaubare Werkstoffe einen möglichen Beitrag zur langfristigen Wiederansiedelung und gegen den Rückgang dieser marinen Wiesen leisten können, darüber informiert unser November-Webinar am 16.11. in rund 30 Minuten und gibt einen Einblick in das niedersächsische Verbundprojekt "SeaArt".

Analyse der Holzfaseroberfläche mit einem 3D-Mikroskop nach der Modifizierung. Quelle: Fraunhofer WKI | Madina Shamsuyeva
Quelle: Fraunhofer WKI | Madina Shamsuyeva

() Im Rahmen der Institutsmitgliedschaft in der AVK - Industrievereinigung Verstärkte Kunststoffe freuen sich Prof. Hans-Josef Endres und das Team des Anwendungszentrums HOFZET des Fraunhofer WKI sowie des IfBB – Institut für Biokunststoffe und Bioverbundwerkstoffe darauf, am 8. November Experten aus Industrie und Forschung in Hannover zur Sitzung des Arbeitskreises „Faseranalytik“ zu einem fachlichen Austausch begrüßen zu können. Interessenten sind herzlich eingeladen!

Die ausgezeichneten Forscherteams beim Kanadatag 2017. Quelle: Friedemann Call
Quelle: Friedemann Call

() Ein Team aus jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des Anwendungszentrums HOFZET des Fraunhofer WKI und des IfBB – Institut für Biokunststoffe und Bioverbundwerkstoffe der Hochschule Hannover hat am 17. Oktober in Bonn mit der Workshop-Idee „Bioverbundwerkstoffe für technische Anwendungen“ einen mit 15.000 € dotierten Ideenwettbewerb beim Kanadatag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung BMBF gewonnen.

Quelle: elobau GmbH & Co. KG
Quelle: elobau GmbH & Co. KG

() Das IfBB unterstützte die elobau GmbH & Co. KG dabei, ihren Multifunktionsgriff aus einem glasfaserverstärkten biobasierten Kunststoff herzustellen. Die Zusammenarbeit zwischen Industrie und Forschung erfolgte im Rahmen des durch das Bundeslandwirtschaftsministerium (BMEL) geförderten Verbundprojektes „Verarbeitung von Biokunststoffen“.