Unsere Forschungsschwerpunkte sind die Entwicklung, Verarbeitung und industrielle Nutzung von Biokunststoffen und Bioverbundwerkstoffen

Sowohl bei thermoplastischen als auch duroplastischen biobasierten Verbundwerkstoffen wird u. a. an Materialentwicklungen sowie der Adaption der Werkstoffe an die bestehenden Verarbeitungsprozesse geforscht. Weiterer Schwerpunkt: Charakterisierung der am Markt verfügbaren Biowerkstoffe, Erfassung des Biokunststoffmarktes und Entwicklung frei zugänglicher Datenbanken.

 

Foto: David Carreno Hansen

Das Team um Prof. Dr.-Ing. Hans-Josef Endres arbeitet eng mit der Industrie zusammen

Entlang der gesamten Prozesskette findet eine intensive Kooperation statt: von der Werkstoff- und Rezepturentwicklung über die Maschinenhersteller bis zu den Biokunststoff verarbeitenden Betrieben, die Prozess- und Produktoptimierung sowie den Anwendern.

 

Foto: David Carreno Hansen

Webinarreihe "Biowerkstoffe im Fokus"

Unter dem Slogan: „Biowerkstoffe im Fokus!“ präsentieren die Materialwissenschaftler des IfBB an der Hochschule Hannover im Rahmen einer Webinarreihe monatlich aktuelle Themen rund um den Einsatz von biobasierten Kunststoffen in der Praxis und geben Hinweise zur Vermeidung von potenziellen Stolpersteinen und Denkfehlern.

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Grafik: IfBB

Kiga-Uni_02-2018
Quelle: IfBB/Mundzeck

() Unter dem Motto „Wieso ist Plastik in Mamas und Papas Duschgel und warum finden Fische das doof“? fand am IfBB in Zusammenarbeit mit dem Studiengang Lebensmittelverpackungstechnologie am vergangenen Mittwoch eine Vorlesung für Vorschulkinder (Kiga-Uni) zum Thema Kunststoffe und ihren Verpackungen statt.

Webinarlogo "Biowerkstoffe im Fokus": Marktzahlen und Marktentwicklung biobasierter und bioabbaubarer Kunststoffe. Quelle: IfBB
Quelle: IfBB

() Wie groß sind aktuell die Produktionskapazitäten für biobasierte und bioabbaubare Kunststoffe? Wie wird sich der Markt entwickeln? Das Januar-Webinar stellt die jährlich vom IfBB aktualisierten Daten zum Biokunststoffmarkt in den Mittelpunkt und gibt einen Überblick über die zu erwartenden Trends.

Entwicklung des Computermaus-Gehäuses im Spritzgießprozess im TBKV in Hannover-Ahlem. Quelle: IfBB
Quelle: IfBB

() In enger Zusammenarbeit entwickeln das Anwendungszentrum HOFZET des Fraunhofer WKI und das IfBB - Institut für Biokunststoffe und Bioverbundwerkstoffe an der Hochschule Hannover das Gehäusematerial für die faire Computermaus des Vereins Nager IT e.V. Das Material wird direkt vor Ort zu Prototypen im Spritzgießverfahren verarbeitet.

Biowerkstoffe im Fokus: Biokunststoffe kompakt - Fünf Jahre Forschernachwuchsgruppe. Quelle: IfBB
Quelle: IfBB

() Vom Rohstoff zum zertifizierten Werkstoff und in Produktapplikationen – die Forschernachwuchsgruppe am IfBB – Institut für Biokunststoffe und Bioverbundwerkstoffe kann auf fünf erfolgreiche Jahre Entwicklungsarbeit zurückblicken, die Früchte trägt. Angefangen von der Werkstoffentwicklung über die Anwendung bis zur Ökobilanzierung und Produktkommunikation stellt das Dezember-Webinar die entwickelten Materialien und Innovationen vor.

Quelle: Fraunhofer UMSICHT

() Biobasierte Produkte, insbesondere auch als Verpackungsmaterialien, finden sich immer häufiger in den Verkaufsregalen und damit auch immer häufiger im Abfall. Das stellt unsere Recyclingsysteme vor neue Herausforderungen. Viele Abfall-Entsorger befürchten, dass biobasierte Kunststoffe die etablierten Verwertungswege stören. Dazu gibt es allerdings bisher nur wenige fundierte Untersuchungen. Deshalb hat das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) ein Verbundvorhaben gefördert, das jetzt Empfehlungen für die abfallwirtschaftliche Behandlung von Biokunststoffen vorgelegt hat.

Aktuelle Fakten aus dem Biokunststoffsektor bietet die neue Ausgabe von „Biopolymers – facts and statistics“, Quelle: IfBB
Quelle: IfBB

() Wie lassen sich Biokunststoffprodukte erfolgreich am Markt platzieren? Welche Chancen und Perspektiven bieten abbaubare Biokunststoffe unter marinen Bedingungen? Welchen Ressourcenbedarf haben Biokunststoffe und wie ist es um ihre Nachhaltigkeitsbewertung bestellt? Wie entwickelt sich der Biokunststoffmarkt weiter? Diese Themen präsentiert das IfBB auf der diesjährigen European Bioplastics Conference vom 28.-29. November in Berlin.

Dr. Froese, BMEL, Abschlussveranstaltung "Verarbeitung von Biokunststoffen", Quelle: IfBB
Quelle: IfBB

() Ministerium und Projektträger diskutierten gemeinsam mit Materialherstellern, Distributoren und den Verbundpartnern die umfangreichen Projektergebnisse. Fünf Jahre „Verarbeitung von Biokunststoffen“, immer mit dem Blick auf die Fragestellungen aus der Praxis, haben umfassende Daten hervorgebracht. Diese sind in öffentlichen Datenbanken zusammengeführt und stehen Verarbeitern kostenlos zur Verfügung.

() Das IfBB unterstützt das neu erschienene Positionspapier der Ellen MacArthur Foundation, das diverse unterschiedliche Organisationen unterzeichnet haben.

 

() IfBB-Science Slammer Simon McGowan ist wieder bundesweit in Sachen Biokunststoffe unterwegs:
Heute Abend tritt er beim 2. Science Slam der Bundeszentrale für politische Bildung in Bonn an, am 20. Dezember ist er beim Science Slam im Planetarium in Berlin dabei.
Mit seinem Beitrag "Pimp my Bioplast" zeigt er den Zuschauern, was Biokunststoffe ausmachen und welche Chancen und Vorteile sie bieten.
Bei der Kinderakademie in Bergen referiert er am 17. Januar 2018 außerdem zum Thema: "Warum ist eigentlich Plastik in Mamas Duschgel und wieso finden Fische das doof?"

Biowerkstoffe im Fokus: Projekt 'SeaArt' - Bioabbaubare künstliche Seegraswiesen
Quelle: IfBB

() Seegraswiesen sind derzeit stark gefährdet und vom Rückgang bedroht. Dabei handelt es sich nicht nur um bedeutende Ökosysteme der Meere – Seegras dient gleichzeitig dem Küstenschutz und sorgt u.a. für eine Wellendämpfung und Sedimentstabilisierung. Wie bioabbaubare Werkstoffe einen möglichen Beitrag zur langfristigen Wiederansiedelung und gegen den Rückgang dieser marinen Wiesen leisten können, darüber informiert unser November-Webinar am 16.11. in rund 30 Minuten und gibt einen Einblick in das niedersächsische Verbundprojekt "SeaArt".