IfBB und SKZ starten Veranstaltungsreihe zur Verarbeitung von Biokunststoffen

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() Das IfBB veranstaltete gemeinsam mit dem SKZ (Das Kunststoffzentrum) das erste Fachsymposium zur Verarbeitung von Biokunststoffen. Neuste Ergebnisse aus dem Anwendungsbereich wurden ausgetauscht und diskutiert.

Am 17. und 18. April trafen sich rund 60 Akteure aus dem Bereich der Kunststoffverarbeitung sowie Werkstoff- und Maschinenhersteller auf der Festung Marienberg in Würzburg. Im Fokus standen praxisrelevante Lösungsansätze bei der Charakterisierung und Optimierung von nicht strukturgleichen biobasierten Kunststoffen, wie PLAs bzw. PLA-Blends, Polyhydroxyalkanoaten und anderen neuartigen Polyestern sowie Stärkeblends und neuartigen Biopolyamiden. „Das Interesse an Biokunststoffen wächst stetig und ich sehe es nun als unsere Aufgabe“, so der Moderator Professor Hans-Josef Endres vom IfBB, „das breite Wissen aus der Forschung an die Praktiker und Verarbeiter weiterzugeben. Die Zeit ist reif, mit den Biokunststoffen selbst und nicht länger nur mit Tagungen zum Thema Geld zu verdienen.“

Fachsymposium zur Verarbeitung von Biokunststoffen, Quelle: IfBB

Die erste Veranstaltung beschäftigte sich mit der gesamten Bandbreite von Biokunststoffen. Ausgehend von einer Marktübersicht zu den Werkstoffen wurden spezifische verarbeitungstechnische Fragestellungen diskutiert. Die Themen reichten dabei von Compoundierung und Additivierung, Schweißeignung, Besonderheiten beim Spritzgießen, Entformungsverhalten und Extrusionsblasen bis hin zu verarbeitungstechnischen Kennwerten und zur Entsorgung von Biokunststoffen.

Das 1. Fachsymposium zur Verarbeitung von Biokunststoffen fand im Rahmen des Verbundprojektes „Verarbeitung von biobasierten Kunststoffen“ statt und wird sich in einem einjährigen Turnus fortsetzen. Zukünftig stehen dann spezifischere Fragestellungen im Vordergrund, so wird sich die nächste Veranstaltung 2014 mit den verarbeitungsrelevanten Additiven für Biokunststoffe beschäftigen.

Das Tagungshandbuch zum 1. Fachsymposium kann über das SKZ bezogen werden. Ansprechpartner ist Herr Alexander Hefner, Tel: 0931/4104-164, E-Mail: a.hefner@skz.de

Kontakt und Ansprechpartner

Für weitere Fragen steht Ihnen Nuse Lack-Ersöz am IfBB – Institut für Biokunststoffe und Bioverbundwerkstoffe an der Hochschule Hannover unter Telefon 0511 9296-2278 oder per E-Mail an nuse.lack@hs-hannover.de gerne zur Verfügung.