UN-Abkommen soll für Ende der Plastikflut sorgen: IfBB begrüßt die Resolution

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Quelle: adege auf Pixabay

(Hannover, 08.03.2022) Am 2. März hat die Umweltversammlung der Vereinten Nationen (UNEA) einstimmig beschlossen, entschieden gegen die weltweite Plastikflut vorzugehen. Nach der in Nairobi verabschiedeten Resolution soll bis Ende 2024 ein Abkommen erarbeitet werden, das sich konkret gegen die Verschmutzung der Umwelt durch Kunststoffe richtet. Die Maßnahmen sollen für den gesamten Lebenszyklus von Plastik gelten, also sowohl für die Herstellung, als auch den Gebrauch und die Entsorgung von Kunststoffen.

Das IfBB begrüßt dieses Vorgehen – auch für Biokunststoffe als einen Teil der Kunststofffamilie. Auch biobasierte Kunststoffe sind zu wertvoll als nach einer Einmalnutzung weggeworfen zu werden und auch sie gehören nicht in unsere Umwelt. Für alle Arten von Kunststoffen sind Mehrfachnutzung, Wiederverwendung und Recycling zu forcieren, um zu einer nachhaltigeren Kreislaufwirtschaft zu kommen und die globale Plastikflut in unserer Natur einzudämmen und zu beenden.

 

Für weitere Fragen steht Ihnen Dr. Lisa Mundzeck am IfBB – Institut für Biokunststoffe und Bioverbundwerkstoffe an der Hochschule Hannover unter Telefon 0511 9296-2269 oder per E-Mail an lisa.mundzeck@hs-hannover.de gerne zur Verfügung.