Forschungsprojekte

Ziel der Studie ist die Durchführung einer Marktanalyse für nachwachsende Rohstoffe für das Jahr 2011. Das IfBB bearbeitet als fachlicher Experte das Arbeitspaket „Biokunststoffe“ in diesem Projekt.

Ziel des Vorhabens ist es, das gemeinsame Wissen der Projektpartner zu nutzen, um Verarbeitungsrichtlinien für industriell oder technisch relevante Polymere auf Basis biobasierter Rohstoffe erstellen zu können. Durch diesen „Ratgeber“ sollen Fehler bei der Verarbeitung von biobasierten Materialien vermieden sowie mangelhaften Bauteilen vorgebeugt werden. Somit soll für eine Verbesserung der Informationsbasis zum Verarbeitungsverhalten von biobasierten Polymeren gesorgt werden. Mittelfristig wird hierdurch die Attraktivität der Nutzung von Werkstoffen aus biobasierten Rohstoffen gesteigert.

Quelle: ALBA DASS Betriebs GmbH

Die Landeshauptstadt Hannover und die Region Hannover sowie weitere 18 Städte, Gemeinden und Landkreise wurden im Mai 2012 durch den damaligen Bundesumweltminister Röttgen ausgezeichnet, da sie sich aufgrund besonderer Erfahrungen im Klimaschutz und in der Reduzierung des Energiebedarfs im Wettbewerb "Masterplan 100 % Klimaschutz" durchgesetzt haben. Bis zum Jahre 2050 sollen die Treibhausgase um 95 Prozent und der Energieverbrauch um 50 Prozent reduziert werden. Das IfBB - Institut für Biokunststoffe und Bioverbundwerkstoffe der Hochschule Hannover gehört der Strategiegruppe Regionale Wirtschaftskreisläufe an und erarbeitet in dieser Gruppe selbstständig die Studie Einsatzpotenzial von Biokunststoffen in der Landeshauptstadt sowie der Region Hannover.

Quelle: IfBB

Neben der Rohstoffseite bieten biobasierte Biopolymerwerkstoffe auch auf der Entsorgungsseite zahlreiche vorteilhafte so genannte End-of-Life-Options (EOL-Options). Diese Vorteile zeigen sich bei entsprechender Entsorgung mit energetischer Verwertung insbesondere durch die CO2-Neutralität bei gleichzeitigem Mehrfachnutzen nach einem möglichen Recycling. Dies ist ein äußerst sinnvoller nachhaltiger Ansatz zur Ressourceneffizienz und zur CO2-Minderung, da hier der Nutzen jeweils maximiert und gleichzeitig die Umweltauswirkungen minimiert werden können.

Die Firma KraussMaffei Berstorff (KMB) ist daran interessiert, den Bereich der bedarfsorientierten Entwicklung von Biopolymerwerkstoffen für langlebige technische Anwendungen mit dem IfBB an der Hochschule Hannover voranzutreiben.