Forschungsprojekte

Quelle: IfBB

Langfristiges Ziel des Projekts ist es, den ökologischen Fußabdruck von Kunststoffanwendungen zu verbessern. Dazu soll die Kunststoffindustrie befähigt werden, diesen schon während der Ausgestaltung und Komponentenwahl eines Produktionsprozesses vorherzusagen, zu messen sowie zu optimieren, anstatt den Prozess wie bisher in einem späten Entwicklungsstadium kosten- und ressourcenintensiv korrigieren zu müssen.

Quelle: fritz-kulturgüter GmbH

Getränkekästen sind ein etabliertes Massenprodukt aus erdölbasiertem Kunststoff. Dabei eignen sie sich aufgrund ihres vielfachen Einsatzes als Mehrwegprodukt mit einem langen Lebenszyklus besonders für die Verwendung biobasierter Materialien. Das Potenzial zur Verringerung des CO2-Austoßes in der Logistik während der Nutzungsphase der Getränkekisten ist hoch.

Quelle: Tim Reckmann_pixelio.de

Im Forschungsprojekt PLA2Scale sollen biobasierte Kunststoffverpackungen für Lebensmittel aus Polymilchsäure-Blends (PLA-Blends) entwickelt werden. Im Vordergrund stehen dabei ein materialeffizienter Einsatz, ein hoher biobasierter Anteil (mehr als 80 Prozent) und ein für das Packgut optimaler Produktschutz.

Quelle: raumprobe OHG

Produkte kreislauffähig und ressourcensparend zu konstruieren, wird unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit immer wichtiger und erfährt zunehmend Aufmerksamkeit. Designer*innen und Produktentwickler*innen sind daher an einer nachhaltigen Gestaltung ihrer Produkte unter Berücksichtigung biobasierter Materialien sehr interessiert. Unter dem Aspekt des sogenannten Ökodesigns haben Materialauswahl und Konstruktion sowohl Einfluss auf die Lebensdauer als auch auf das Lebensende.

Quelle: Crafting Future GmbH

Gesamtziel des Forschungsprojektes ist es, möglichst nachhaltige und kreislauffähige Mehrwegschalen mit Deckel aus biobasierten und/oder rezyklierten Kunststoffen zu entwickeln, die im größten deutschen Pfandsystem für Essen „To go“ zirkulieren und gleichzeitig durch Recycling am Ende ihres Lebenszyklusses im Materialkreislauf bleiben.