Forschungsprojekte

Quelle: ContiTech / Pflitsch / Mann+Hummel

In der Machbarkeitsstudie Hot-BRo wurde die Möglichkeit der Substitution von petrobasierten Kunststoffen durch biobasierte Kunststoffe im Motorraum von Verbrennungsmotoren aufgezeigt. Aufbauend auf diesen Ergebnissen sollen im Vorhaben Hot-BRo2 gezielte Materialentwicklungen und -modifizierungen vorgenommen werden, um thermoplastische Biokunststoffe und Bioverbundwerkstoffe branchenübergreifend im Hochtemperaturbereich anwendbar zu machen.

Das Gesamtziel dieses Vorhabens ist es, den Markt für biobasierte Kunststoffe, aufbauend auf dem Projekt „Verarbeitung von biobasierten Kunststoffen und Errichtung eines Kompetenznetzwerkes im Rahmen des Biopolymernetzwerkes der FNR“ (KNVB), weiterhin nachhaltig zu stärken.

Quelle: Andreas Hilbeck / pixelio.de

Im Verbundvorhaben „Weiterentwicklung einer funktionsintegrativen und ressourcenschonenden Leichtbaustruktur für die Luftfahrt“ (InteReSt-II) soll, aufbauend auf dem Vorgängerprojekt InteReSt, anhand einer Hubschrauber-Kabinentür als Beispiel eine hybride Leichtbaustruktur aus biobasierten sowie konventionellen Werkstoffen für die Luftfahrt entwickelt werden. Das Vorhaben soll den Einsatz von biobasierten (Hybrid-)Materialien in der heutigen Luftfahrt fördern, um insgesamt zum Erreichen globaler Klimaziele beizutragen.

Quelle: IfBB

Ein Hauptziel des Kooperationsprojektes ist die Entwicklung eines wirtschaftlichen Verfahrens zur Erzeugung von elektrisch leitfähiger, staubreduzierter Pflanzenkohle definiert, um nachhaltige Bioverbundwerkstoffe für Euro-Transportkisten mit Ausweitung auf die Elektroindustrie zu produzieren.

Im Rahmen dieses Projektes beabsichtigt das IfBB der Hochschule Hannover in Zusammenarbeit mit den Firmen Oberpfälzer Kunststofftechnik und Barthmann Recycling die Entwicklung eines neuartigen und innovativen Verbundwerkstoffs aus (Bio-)Polymeren und recycelten Cellulosefasern, der sich im Spritzgießverfahren verarbeiten lässt.