Was sind Biokunststoffe?

Biokunststoffe, auch Biopolymere genannt, lassen sich in zwei Kategorien unterteilen: abbaubare und nicht abbaubare Biokunststoffe. Die Rohstoffbasis für die abbaubaren ist entweder biobasiert, also aus nachwachsenden Rohstoffen, oder petrobasiert und damit aus Erdöl. Bei den nicht abbaubaren handelt es sich dagegen um langlebige Kunststoffe, die vollständig oder teilweise biobasiert sein müssen, damit sie zu den Biokunststoffen gehören. Der biobasierte Werkstoffanteil wird derzeit meist am biobasierten Kohlenstoff festgemacht. Es gibt jedoch noch keinen Mindestwert für die biobasierten Materialbestandteile bei Biokunststoffen. Der Begriff „Biokunststoff“ ist nicht gesetzlich geschützt, weshalb er nicht einheitlich verwendet wird.
Beispiele für biobasierte Kunststoffe sind Bio-PE, Bio-PET, Celluloseacetat und PLA.
Die Ausgangsmaterialien für biobasierte Kunststoffe sind z. B. Stärke aus Mais, Zucker aus Zuckerrohr und Zuckerrüben, Pflanzenöle wie Rizinusöl, Cellulose aus Baumwolle oder Holz.